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Der Schluckvorgang

Der Mensch schluckt zwischen 600- 2000 mal pro Tag. Das Kauen und Schlucken sind äußerst differenzierte und komplexe Vorgänge. Am Kauen und Schlucken sind über 50 Muskelgruppen beteiligt, die von fünf Hirnnerven gesteuert werden. 

Das komplexe Schlucken erfolgt in vier Phasen und beginnt eigentlich schon vor der Nahrungsaufnahme- der Hunger, das Riechen und Sehen von Essen regt den Appetit und Speichelfluss an. 

Man nimmt einen Bissen, kaut ihn, analysieren den Geschmack. Man macht die Nahrung durch Speichel weich und formt diese durch Zungen- und Kieferbewegungen zu einem Speisebolus (=Ball). Diese Abläufe erfolgen in der so-genannten "oralen Vorbereitungsphase". 

Den Speisebolus positioniert man dann auf der Zungenmitte, die Zungenspitze hebt sich, der Druck im Mund steigt durch die Erhöhung der Muskelspannung in den Wangen an. Der Speisebolus wird durch wellenförmige Bewegungen bei geschlossenen Lippen nach hinten geleitet. Die bezeichnet man als "orale Phase". 

Der Speisebolus berührt die Gaumenbögen, hierdurch wird der Schluckreflex ausgelöst. Mit diesem Reflex werden verschiedene Schutzmechanismen ausgelöst, um die Nasenräume, die Luftröhre und die Lunge zu schützen. 

Die Nahrung wird durch die Speiseröhre zum Mageneingang transportiert. Diese Vorgänge geschehen in der "pharyngealen Phase". 

Danach gelangt die Nahrung in der "ösophagealen Phase" in den Magen. 

Dieser beschriebener Vorgang zeigt wie komplex das für uns so selbstverständliche Schlucken ist. 

Nehmen Sie einen Bissen einmal mit dieser Bewusstheit.

Zu den Störungen des Schluckaktes zählen: 

 

 

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